MERAN 2000 – HEIMAT DER SKIFAHRER UND HAFLINGER

Highlight / REISE / GREEN LIFESTYLE / 23/01/2018

Im Südwesten der Sarntaler Alpen, zwischen Bozen und Meran, erhebt er sich, der Monzoccolo – neu-italienisch – Meran 2000, das Sportparadies für Brettartisten, Wiedereinsteiger und Anfänger. So jedenfalls nennen skiaffine Italiener ihren Naturpark, wenn sie sich nicht nur die Hänge hinunterstürzen wollen. Wie eine Festung thront auf dem Plateau das Josef Mountain Ressort. Das Vier-Sterne-Refugium bildet fernab von jeglichem Lärm und Verkehr einen perfekten Ausgangspunkt für alle Outdoor-Aktivitäten.

IM 32 GRAD WARMEN WASSER DIE WINTERLANDSCHAFT GENIESSEN


GROSSER SPASS FÜR JEDES ALTER – SCHNEESCHUHWANDERN

BERGTOUREN FERN AB DES MASSENTOURISMUS 

Die Südtiroler sagen zum steil aufragendem Massiv vor ihrer Haustür schlicht Tschögglberg. „Tschöggl“, das war das abfällige Schimpfwort, mit dem die von reichen Kurgästen verwöhnten Meraner die Bergbewohner beschimpften. „Plumpe, grobe Bauern“. Doch längst sind sie der Tiroler Hänselei entwachsen, denn aus den urigen Bauernhöfen und Ansiedlungen sind längst schmucke Pensionen, Gasthöfe und Hotels für sport- und naturbegeisterte Touristen geworden.

Bereits die Anfahrt auf einer sich eng hinaufwindenden Straße zum Hochplateau, gilt unter Kennern als seelenbaumelnder Rückzugsort, wenn man dem hektischen Alltag ein Schnippchen schlagen will. Gleichgültig ob Wanderer, Snowborder oder Ski-Alpinist, der eiszeitlich geprägte Anstieg mit ausgedehnten Lärchenwiesen, dichten Wäldern und ausgedehnten Wanderwegen ist etwas für Landschafts-Gourmets, die jeden Besucher mit seiner urwüchsigen und zu großen Teilen unberührten Umgebung verführt. 

BERGDORF ROMANTIK PUR DIREKT VOR DER HAUSTÜR

Von Meran aus passieren wir die abgelegenen Bergdörfer Jenisen, Flaas, Mölten und Hafling, bis man endlich nach einigen steilen Spitzkehre das Josef Mounten Ressort erreicht. Als ich ankomme, ist es knackig kalt. Der Schnee knirscht unter den Sohlen und die Bäume ringsum tragen Zuckerhauben. Mein Blick streift die elliptisch geformte Front der Fassade und die massive Stützwand, in der die geheizten Garagen für die Ankömmlinge eingelassen sind. Vor zwei Jahren vollständig renoviert, bietet das Hotel in jeder Hinsicht modern-behaglichen Luxus. Die lichtdurchfluteten Appartements mit kleiner Kochnische, Wohnraum und Schlafbereiche bieten funktionalen und dennoch angenehm-zeitgemäßen Aufenthalt, ohne dass man den Charme und Zauber der umwerfenden Bergkulisse entbehrt. Große Panoramafenster und windgeschützte Balkons rücken Natur und Urlaubsvergnügen in den Mittelpunkt.

Das Appartement-Hotel besticht nicht nur mit mehr als 45 Kilometer Alpin Pisten und dem Einstieg in den 15 Meter entfernten Skilift. Auch der Besuch in Meran mit seiner Jugendstilkulisse und den berühmten Heilbädern ist eine durchaus lohnende Alternative. Nicht nur die Laubengänge und die Märkte der quirligen Kleinstadt laden zum bummeln ein. Im Sommer bieten sich weitere interessante Ausflugsziele, wie die Burgruine Ortenstein, Schloss Rametz, die Fragsburg mit dem spektakulären Wasserfall oder Weingüter wie das Gut Braunsberg oder der Kränzelhof an. Wer es romantisch mag, der lässt sich auf dem Sissi-Weg zum Schloss Trautmannsdorf in den wundervollen Terrassengärten inspirieren.

IN DER POOLLANDSCHAFT  VERSCHWIMMEN DIE GRENZEN VON INNEN UND AUSSEN

ENTSPANNUNG AM LIFT UND AUF DER PISTE

Das überaus freundliche und jederzeit hilfsbereite Personal macht den Urlaub zur echten Erholung. Das Ressort bietet außer einer exzellenten Küche auch nach sportlichen Aktivitäten jede Möglichkeit der Entspannung. Selbst das Wellness-Angebot kann sich sehen lassen. Geheizte Innen- und Außenpools, Whirlpool, Kinderbecken, großzügige Entspannungszonen mit Panoramasicht auf die Texelgruppe mit ihrem 2.500 Meter hohen Gipfel des Ilfingers. Mit der neuen „Waldsauna“ und einem erfahrenen „Aufguss-Team“ kann der Gast eine völlig neue Dimension des Saunierens erleben

Wer sich abends von dörflichem Touristenflair oder in mondänen Après-Ski-Bars vergnügen will, ist in Meran 2000 und dem Josef Mountain Ressort fehl am Platz. Ohrenbetäubende Disko-Beschallung und Kitzbühel-Feeling sucht man hier vergebens. Stattdessen sind Ruhe, Relaxing, gelassene Entspannung die passenden Vokabeln für nahezu ungestörten Genuss. Dennoch, auch für Kinder jeden Alters wird so Einiges geboten. Von eigens abgetrennten Spielarealen bis hin zur professionellen Betreuung, auch abends, wird den Kleinen nicht langweilig.

DIE ROBUSTEN PFERDE GENIESSEN „FREIGANG“ DAS GANZE JAHR

DIE BLONDMÄHNIGEN SCHÖNHEITEN AUS HAFLING

Geht es einmal nicht ums Wandern oder Skifahren, ums Klettern oder gar den Hüttenzauber in der Umgebung, dann geht’s nach Hafling, Geburtsstätte der berühmten Pferderasse. Die einmalige Sonnenterrasse von Meran gaben den berühmten Haflingern ihren Namen. Jene dominante, kraftvolle und blondmähnige Pferderasse ist im Landschaftsbild von Hafling nicht mehr wegzudenken. Im Josef Mountain Ressort organisieren die Mitarbeiter auch im Winter aufregende Ausritte durch die Schneelandschaften. Im tief verschneiten Hafling genießen Reiter die wärmenden Sonnenstrahlen und die frische, klare Bergluft.

Die Gelegenheiten, die Haflinger Pferde aus der Nähe kennen zu lernen sind vielfältig: Reiterhöfe mit bis zu 260 Pferden bieten geführte Ausflüge an, um die herrliche Umgebung zu entdecken, aber auch eine Fahrt in der Kutsche ist ein unvergessliches Erlebnis. Reiten auf den hübschen Blondmähnen ist eine Faszination. Schnupperkurse, Einzel- und Gruppenkurse sowie Trekkingausritte – auch das finden Naturliebhaber und Pferdenärrische in der Ursprungsgemeinde der Haflinger.

WENN’S DRAUSSEN KNACKT IST’S AM KAMIN KUSCHLIG

SUCHBILD MIT AUTOR – DIE GEMÜTLICHE BIBLIOTHEK

NACH EINEM ELEBNISREICHEN TAG TRIFFT MAN SICH AN DER BAR

Alles in Allem finden Reisefans im Josef Mountain Ressort auf dem sonnigen Hochplateau in Merans Stadtnähe alles, um sich wohlzufühlen, zumal das familienfreundliche Skigebiet ungezwungene und authentische Erholung bietet.


GLANZPUNKT AUF FAST 2000 METERN HÖHE – DAS JOSEF MOUNTAIN RESSORT

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Claudio Michele Mancini
Claudio Michele Mancini wurde kurz nach Kriegsende 1945 als Sohn seiner deutschen Mutter und des italienischen Vaters geboren und wuchs in der Provinz Verbania am Lago Maggiore auf. Nach dem Abitur studierte er München Psychologie. Arbeitete danach als Dozent und internationaler Unternehmensberater in Frankreich, Italien, Deutschland und den USA. Heute lebt und arbeitet der Autor im Dreieck Bad Tölz, Wolfratshausen und Starnberg. Dort entsteht gerade sein neuer Roman mit dem Arbeitstitel "La Donna"





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