DER MIT DEN OLIVENBÄUMEN SPRICHT

Highlight / WELLNESS & KUREN / 11/02/2015

Okay, zugegeben, Pop-Queen Madonna ist etwas in die Jahre gekommen, und ihre nach Aufmerksamkeit heischenden Fast-Nackt-Hintern-Auftritte wie gerade eben bei den Grammy-Awards machen sie nicht unbedingt frischer. Dennoch ist die fabulöse 56-Jährige immer noch die Mutter aller Trends in Sachen Für-immer-jung-bleiben. Wenn die unkaputtbare Sangesdiva zum Beispiel Goji-Beeren als vermeintliche Anti-Aging-Wunderwaffe nascht, tun es ihr Millionen Mädels auf dem Globus gleich. Wenn sie plötzlich Raw Food propagiert, bleibt bei zahllosen Fans weltweit die Küche kalt. Neuerdings also, so wird berichtet, schwört Madonna Louise Ciccone auf die Beauty-Produkte der Schweizer Naturkosmetikmarke Oliveda als ultimative Geheimwaffe gegen den körperlichen Verfall. Andere prominente Anhängerinnen von möglichst natürlicher Schönheitspflege tun es ihr immerhin gleich, zum Beispiel Hollywoodschauspielerin Charlize Theron oder die ewig jugendliche Ex-Boris-Gattin Barbara Becker.

Dabei basieren die Mixturen der Marke auf einer so simplen wie uralten Philosophie:  Auf der Kraft der ältesten Kulturpflanze der Erde, dem Olivenbaum, der selbst mehr als 1000 Jahre alt werden kann, weil er von den Wurzeln bis zu den Blattspitzen voller Vitalität steckt. Die gesunde Wirkung des Olivenöls in der Ernährung ist allseits bekannt. Die alten Ägypter schworen schon auf das Heilmittel gegen Zipperlein und Homer, antikster Dichter des Abendlandes, pries Olivenöl als „flüssiges Gold“.Der wahre Trumpf der Bäume ist allerdings das aus ihren Blättern gewonnene Elixier: Es enthält eine enorm höhere Konzentration hochwertiger Pflanzenstoffe als jede andere Pflanze. Die im Presssaft der Olivenbaumblätter enthaltenen Wirkstoffe sind bis zu 3000fach konzentrierter als in hochwertigstem Olivenöl. Mit diesem Zellsaft ersetzt Oliveda den gut 70prozentigen-Wasseranteil, den rund 95 Prozent herkömmlicher Kosmetika erhalten.

Hinter der 2003 auf Mallorca gegründeten Marke steckt ein Deutscher. Thomas Lommel, ehemals Spitzensportler bei der Bundeswehr, ehemals Immobilienunternehmer mit über 1000 Mitarbeitern. Irgendwann stieß der heute Anfang 50-Jährige während einer persönlichen Gesundheits- und Sinnkrise unter der Sonne Andalusiens auf das Faszinosum der Olivenbäume. Er konsultierte betagte Kräuterfrauen und taufrische Hundertjährige in Apulien, schlug nach in Büchern über alte Klosterrezepturen, experimentierte jahrelang. Das Konzept der Olivenbaum-Therapie, einer Art mediterranem Ayurveda, war geboren. Wenn man mit Lommel spricht, mag sein Enthusiasmus für seine Marke freilich mitunter etwas schräg erscheinen. So bekundet der einstige Immobilienentrepreneur, der sich heute eher als „Olivenbauer“ versteht, dass er „mit den Olivenbäumen spricht“. Alles also esoterischer Humbug? Mitnichten. Oliveda steht für eine ausgefeilte, aufwändig hergestellte Hightech-Biokosmetik. Die Produkte kommen ohne künstliche Duftstoffe aus, riechen aber durchaus angenehm.  Rein optisch sehen sie schon mal modern und stylish aus: Dunkle Fläschchen und Tiegel mit schwarz-weißen Etiketten. Damit fallen die Unisex-Kosmetika auch in Männer-Badezimmer nicht als zu weibisch auf.

THOMAS LOMMEL IM SCHATTEN EINES SEINER OLIVENBÄUME

Dass Lommel was von cleverem Marketing versteht, beweist er aber auch mit seinem Health-Claim von der „Olivenbaum-Therapie“: Bei den Produkten soll es nicht einfach nur darum geben, mal hier oder dort zu cremen oder einzuölen. Oliveda setzt vielmehr auf einen ganzheitlichen Ansatz – und auf Produkte für Innen und Außen. Die Therapie – die zum Beispiel im Spa des Luxushotels Son Brull auf Mallorca angeboten wird – lässt sich auch einfach nach Hause holen. Nach zweiwöchiger Anwendung, so das Versprechen, machen sich Crèmes, Seren, Öle & Co. mit einem „Glow“-Effekt bezahlt, mit einer Erfrischung und Verjüngung von Körper und Seele. Zum Therapie-Package zählt zum Beispiel ein Anti-Aging-Fußbad – weil zu einem strahlend schönen Gesicht eben Entspanntheit und eine gestreichelte Seele dazugehören. Dazu eine regenerierende Gesichtsmaske aus schwarzen Arbequina-Oliven, eine schattenmildernde Augencrème, ein reparierendes Face-Serum, ein zellaktivierendes Body-Serum, ein SOS-Olivenblatt-Gel für gereizte Haut und Rötungen. Bis hin zu den oral einzunehmenden Orac-Tropfen aus Oliven-Zellsaft und vitamin-C-reicher Cami-Cami-Frucht, welche als Antioxidant wirken, sowie einem exquisiten Extra-Vergine-Olivenöl für die Küche.

 

IN DEN BLÄTTERN UND FRÜCHTEN STECKT WAHRES LEBENSELIXIR Grit  / pixelio.de

MARKENBOTSCHAFTERIN BARBARA BECKER SCHÖN WIE EINE GÖTTIN

EINES DER ZAUBERMITTEL HILFT QUASI ÜBER NACHT UND HEISST ZU RECHT SOS-GEL

DIE OLIVENBAUMTHERAPIE WIRKT NACHWEISLICH GANZHEITLICH

Oliveda-Kundinnen aber auch Schulmediziner haben längst bestätigt, dass die Mittelchen eine zarte, wohlgenährte und strahlende Haut, ja sogar eine über die Blutwerte dokumentierte Verjüngung – gleich einer Frischzellenkur – bescheren. Dazu trägt womöglich das trendigste, gerade in Hollywood sehr beliebte, Oliveda-Produkt bei: Das Mundziehöl. Dahinter steckt wieder mal eine sehr alte Idee. Ölziehen stammt aus der ayurvedischen Medizin Indiens, wird dort seit Jahrhunderten angewendet, in erster Linie zur Reinigung der Zähne und der Straffung des Zahnfleischs. Das Öl wird bis zu 20 Minuten lang morgens durch die Zähne gezogen, im Mund herumgespült und schließlich ausgespuckt. Die etwas unangenehm wirkende Prozedur hat Anfang der 1990er Jahre der ukrainische Arzt Fedor Karach die Ölzieh-Methode als Wunderwaffe gegen eine Vielzahl von Krankmachern bei einem Kongress in der ehemaligen UDSSR vorgestellt. Damit, so Karach, verschwinden Bakterien und andere krankmachende kleine Schurken aus dem Körper.Wissenschaftlich bewiesen ist das bis heute nicht. Die Münchener Beauty-Ärztin Elisabeth Schuhmachers bestätigt gleichwohl, dass sich Ölziehen positiv auf Zahnfleischprobleme, Karies und Mundgeruch auswirkt. Testerinnen schwärmen gar über einen hübschen Nebeneffekt – die Zähne werden deutlich weißer.

Natürlich könnte man sagen, dass es sich auch einfach auf Sesam- oder Kokosöl statt aufs 37 Euro teure Oliveda-Öl zurückgreifen ließe. Aber immerhin macht das hochwertige Mundziehöl der Marke mit seinen Ingredenzien aus Oliven, Mandeln, Minze und Zitronenöl die ganze minutenlange Mundspülaktion etwas schmackhafter. Und, was das ewige Mädchen Madonna jung hält, kann ja eigentlich gar nicht so schlecht sein.

 

 


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Marika Schaertl





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1 Kommentar

am 16/02/2015

Finde ich sehr elegant hab ein paar Produkte von oliveda ich nehme eigentlich nichts anderes mehr ♡♡



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