FEIN SPEISEN IN MÜNCHENS BRONX

REISE / 09/08/2012

…..oder besser gesagt ist es stilistisch mehr wie TriBeCa also dem Triangle below Canal Street wenn man dies überhaupt so vergleichen möchte. Für sie ist nur eines von essenzieller Wichtigkeit, merken sie sich „Upper-Eat-Side“ in der sogenannten Upper-East-Side von München oder kurz Giesing –  Quasi ein Stadtteil mit Arbeiter- und Abenteuerfeeling inklusive. Dort in der Werinherstr. 15 haben sich Thomas Strobl( in der Küche) und „Jogi“ Kreppel (Wein- und Service) feinstem Essen und besten Weinen verschrieben. Frischeste Zutaten aus der Region und der Saison sind mittlerweile Stadtteilunabhängig geworden und werden hier schnörkellos, frisch und schmackhaft serviert.

Die Tageskarte mit 7 kleinen Köstlichkeiten – nennen wir sie mal „bayerisch-mediterrane Tapas“ – bis mir etwas Besseres einfällt – also Vorspeisen alle für 6 € -wie z.B. Sashimi vom Bachsaibling mit Ingwerfenchel, Kalbszunge und Kräutersalat oder Tafelspitzsülze Steirisch´ Salat. Das „schnörkellos“ nicht falsch verstehen – gnadenlos tolles Essen, allerdings ohne die sonst üblichen baugenehmigungspflichtigen Telleraufbauten, also richtig was auf dem Teller bzw. dem Brett.Da freut sich das Genießerherz – nicht nur weil das Entrecôte im ganzen gebraten und serviert oder das Karree vom Duroc-Schwein aus Thüringen butterzart mit Wohlgeschmack auf der Zunge zergeht und das mitgelieferte „Schwert“ zum schneiden eigentlich überflüssig macht, sondern weil die beiden „Jungs“ beste Weine glasweise als auch flaschenweise von tollen Winzern anbieten.

ZWEI GENUSSVERRÜCKTE THOMAS STROBL UND „JOGI“ KREPPEL

Nunja, das ist ja grundsätzlich nichts Besonderes sagen sie, aber das Upper-Eat-Side Konzept ist Einkaufspreis plus „Korkgeld“  bzw. Servicepauschale von 12 Euro für die Flaschenweine und das erfreut die durstige Kehle und den Geldbeutel des Gastes – und da gönnt man sich einfach auch noch eine dritte Flasche beim Abendessen – einfach so nur weil es lecker ist .

Mein Tipp: Nehmen sie gleich eine Flasche von Heidi Schröck, Martin Pasler, einen Blauburgunder vom Stroblhof oder einen „Drei Sterne Riesling vom Weingut Egon Schmitt aus der Pfalz. Somit startet die Weinkarte bei 17,90 € für 0,75 l und endet dann bei 75,00 € für die 3 Liter Flasche Zweigelt von Martin Pasler – nichts wie hin, solange es sich noch nicht rumgesprochen hat; sicherheitshalber sollten sie abends reservieren.

REIFES TRAUBENMATERIAL DES GRÜNEN VELTLINER

Korkgeld

FAIRES ANGEBOT – KORKGELD

RESERVIEREN IM „UPPER EAT SIDE“ LOHNT SICH


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Martin Zieglmeier
Sommelier & Weinfachberater IHK, Deutschlandfinalist Sommelier-World-Cup, Gourmetkoch, Dozent





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